GmbH-Gründung in 48 Stunden: Geht das?
Ja, das geht!

Zur Gründung einer GmbH benötigen Sie einen Gesellschaftsvertrag (bei Ein-Personen-GmbHs Errichtungserklärung) in Form eines Notariatsaktes. Im Gesellschaftsvertrag vereinbaren die Geschäftspartner die wesentlichen "Spielregeln".

Rechtskundige Beratung bei Abschluss dieser Vereinbarung durch den Notar als Spezialist für Gesellschaftsrecht hilft Ihnen spätere Streitigkeiten zu vermeiden und bringt für Sie Rechtssicherheit mit sich. Der Notar berät Sie unparteiisch und informiert jeden Vertragsteil über die Vor- und Nachteile von beabsichtigten Regelungen.

Eine gute und gründliche Vorbereitung in der Gründungsphase ist auch ein wichtiger Beitrag für Ihren späteren unternehmerischen Erfolg. 

Eine GmbH kann - mit minimalen und leicht umsetzbaren gesetzlichen Änderungen wie die Aktualisierung des Firmenbuchs auf den heute üblichen technischen Standard und die Beschleunigung der Zuteilung von UID-Nummern (bisher im Schnitt 12 Werktage) - in nur zwei Tagen gegründet werden.

Voraussetzung dafür ist auch, dass die anderen Teilbereiche der Gründungsphase, unter anderem

  • die solide Vorbereitung der Geschäftsidee,
  • die Erarbeitung eines Businessplans,
  • die Sicherung der Finanzierung und
  • die Suche nach geeigneten Partner

durchdacht und abgeschlossen sind. Dieser umfangreiche Prozess nimmt massiv Zeit in Anspruch. 

Von Seiten der Wirtschaftskammer sowie Teilen der Bundesregierung wird derzeit gefordert, dass die Gründung einer GmbH schneller gehen müsse. Wie dargestellt kann von Seiten des Notariates eine GmbH in 48 Stunden gegründet sein. Das Notariat ist Garant für Rechtssicherheit, nicht nur zwischen den Vertragsparteien, sondern auch für Dritte - etwaige zukünftige Geschäftspartner - die auf Grund der Errichtung des GmbH-Vertrages als Notariatsakt und die daran anknüpfende Firmenbucheintrag auf deren Richtigkeit und Vollständigkeit vertrauen können.

Die tägliche Erfahrung in Zusammenhang mit GmbH-Gründungen zeigt, dass die gute rechtliche Beratung vielen Jungunternehmern wichtiger ist, als die Geschwindigkeit der Gründung und dass andere Faktoren, wie die Erlangung der Gewerbeberechtigung, der Betriebsstättengenehmigung oder die Zuteilung der UID-Nummer die wahren Verzögerer sind. Ohne UID-Nummer kann ein Unternehmen rechtlich keine Rechnung ausstellen. Insbesondere für ein Dienstleistungsunternehmen, die für ihre Leistungen unmittelbar bezahlt werden, ist das problematisch.

Die rechtliche Beratung, die Errichtung des Gesellschaftsvertrages, die vorgeschriebenen Face-to-Face-Identitätskontrollen zur Vermeidung der Gründung von Scheinfirmen zum Sozialbetrug oder zur Finanzierung von kriminellen Aktivitäten und die digitale Übermittlung aller relevanten Unterlagen an das Firmenbuch erfolgen im One-Stop-Shop Notariat. Binnen 48 Stunden haben die Gründer ein Unternehmen, das arbeitsfähig ist, und müssen sich über die rechtlichen Themen nicht mehr den Kopf zerbrechen - denn Zeit und Energie werden in erster Linie dafür gebraucht, den gewählten Markt zu erobern. Das alles funktioniert, weil wir Notare in den digitalen Workflow der Justiz vollständig eingebunden sind. Bei einer NeuFöG-Gründung mit nur einem Gesellschafter wird die Leistung des Notars ab 98,-- abgerechnet. Das ist gelebte Förderung österreichischer Jungunternehmern - das Notariat als Partner am Weg zum erfolgreichen Unternehmen.

Der plakative Ruf nach dem One-Stop-Shop, der für Gründer - möglichst im Internet und unter Aufgabe der Rechtssicherheit, die den Wirtschaftsstandort Österreich auszeichnet - eingerichtet werden soll, ist hinfällig - denn diesen gibt es bereits: Ihr Notar.

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