Checkliste Erstbesprechung bei einem Todesfall

Unabhängig von der grundsätzlichen Verteilungsordnung können Sie den Notar Ihres Vertrauens beauftragen, Sie österreichweit im Verlassenschaftsverfahren zu vertreten.

Dabei unterstützt Sie ihr Notar:

  • Besprechung mit den Erben
  • Feststellung der Sach- und Rechtslage
  • Umfassende Erläuterung der Rechtswirkung von Erklärungen
  • Kontaktaufnahme mit Gerichten und Behörden
  • Einholung von notwendigen Auskünften und Unterlagen
  • Vertretung und Erklärungen vor dem Abhandlungsgericht
  • Vollständige Durchführung des Verfahrens bis zur Beendigung
  • Überprüfung der Erbschaftssteuer
  • Eintragung des Eigentumsrechtes am Grundbesitz


Was können Sie selbst im Todesfall tun?

  • Besorgung der Todesbescheinigung
  • Besorgung der Sterbeurkunde bei dem für den Sterbeort zuständigen Standesamt
  • Notwendige Urkunden
  • Geburtsurkunde
  • Staatsbürgerschaftsnachweis
  • Heiratsurkunde oder Scheidungsdekret
  • Kontaktaufnahme mit dem zuständigen Beerdigungsinstitut
  • Dokumente für den Todesfall
    a)  letztwillige Anordnungen
    b)  Standesurkunden
    c)  Bankunterlagen
    d)  Unterlagen über Grundbesitz
    e)  Verzeichnis sonstiger Vermögenswerte

Kontaktaufnahme mit :

  • Pensionsversicherungsanstalt
  • Versicherungsanstalt
  • Dienstgeber
  • Vermieter
  • Energieversorgungsunternehmen
  • Fernmeldebehörde
  • Geldinstitute
  • Kfz-Zulassungsbehörde (Ab- oder Ummeldung des Kfz nur
    über Beschluss des Gerichtes)


Todesfallaufnahme 

Mit der Todesfallaufnahme beim Notar beginnt das Verlassenschaftsverfahren. Bitte bringen Sie zu diesem Termin folgende Unterlagen mit:

  •  Übersicht über nächste Angehörige (Ehegatten, Kinder, Eltern, Geschwister)
  •  Testamente im Original, Erb- und Pflichtteilsverzichtsverträge
  •  Adoptionsurkunden, Beschlüsse über die Bestellung zum Erwachsenenvertreter
  •  Todfallskosten: Rechnungen des Bestattungsunternehmens, Grabstein und Grabschmuck, Trauermahl, Todesanzeige und Trauerbillets
  •  Lohn/Pension: Angaben zum Arbeitgeber/der Sozialversicherungsanstalt und Sozialversicherungsnummer
  •  Angaben zu Konten bei Bankinstituten, Sparbücher im Original
  •  Angaben zu Bausparverträgen, Wertpapierdepots, Schließfächer und Safes bei Bankinstituten
  •  Angaben zu Lebens-/Sterbeversicherungen
  •  Schulden: offene Pflegekosten, Krankenhausbeiträge, Kredit- und Darlehensschulden
  •  bei Waffenbesitz: Waffenbesitzkarte oder -pass und Waffennummer
  • Liegenschaften: Grundbuch und Einlagezahl
  •  Fahrzeuge: Zulassungsschein und Versicherung